Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Olesia Scharf, Im Schneppenkamp 13 in 45525 Hattingen, maluna.mentoring@gmail.com – nachfolgend „Anbieterin“ – und ihren Kundinnen und Kunden – nachfolgend „Kunden“ – über die Buchung und Durchführung von Yoga-Kursen, Einzel-Sessions, Gruppenangeboten sowie individuellen Begleitungen und Mentoring-Angeboten, insbesondere im Bereich Stressbewältigung, Entspannung und Nervensystemregulation.
(2) Die Leistungen können in Präsenz, live online oder in Kombination mit ergänzenden Materialien erbracht werden. Ergänzende Materialien können beispielsweise freiwillig bereitgestellte PDFs, Videos oder sonstige Übungsanregungen umfassen.
(3) Die konkrete Leistung, ihr Umfang, der Veranstaltungsort beziehungsweise Zugangsweg, die Termine, die Dauer und der Preis ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung und der Buchungsbestätigung.
(4) Die Angebote richten sich an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und, soweit ausdrücklich vorgesehen, an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
(5) Individuelle Vereinbarungen zwischen der Anbieterin und dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich zustimmt.
(6) Zwingende gesetzliche Rechte der Kunden bleiben unberührt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Angebote auf der Website oder in einem Buchungssystem stellt grundsätzlich eine Aufforderung zur Buchung dar, sofern das jeweilige Angebot nicht ausdrücklich als verbindliches Vertragsangebot bezeichnet ist.
(2) Mit Abschluss des Buchungsvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages über die ausgewählte Leistung ab.
(3) Der Vertrag kommt durch die ausdrückliche Buchungsbestätigung der Anbieterin per E-Mail oder durch eine andere eindeutig erklärte Annahme zustande. Eine automatisierte Eingangsbestätigung gilt allein noch nicht als Vertragsannahme, sofern sie nicht ausdrücklich zugleich die Annahme erklärt.
(4) Vor Abgabe einer elektronischen Bestellung kann der Kunde seine Angaben überprüfen und Eingabefehler berichtigen. Die gesetzlich erforderlichen Informationen werden vor Abschluss der Bestellung bereitgestellt.
(5) Der Kunde erhält die gesetzlich erforderlichen Vertragsinformationen und Bestätigungen auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail.
§ 3 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung ausgewiesenen Preise. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich einer gegebenenfalls gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer angegeben.
(2) Sofern die Anbieterin die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG anwendet, wird keine Umsatzsteuer erhoben. Die Anwendung dieser Regelung setzt voraus, dass die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
(3) Die verfügbaren Zahlungsarten und der jeweilige Zahlungszeitpunkt werden im Buchungssystem beziehungsweise im Angebot angegeben.
(4) Bei Einzelbuchungen ist die Teilnahme grundsätzlich nach erfolgreicher Zahlung möglich, sofern keine abweichende Zahlungsvereinbarung getroffen wurde.
(5) Bei Dreier-Paketen, Programmen oder Mitgliedschaften gelten die jeweils ausgewiesenen Preise und Zahlungsbedingungen. Vereinbarte Ratenzahlungen richten sich nach der individuellen Buchungsvereinbarung.
(6) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Zusätzliche Kosten werden nur im gesetzlich zulässigen Umfang geltend gemacht.
§ 4 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift.
(2) Die Widerrufsfrist, ihre Voraussetzungen und die Rechtsfolgen richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und der gesonderten Widerrufsbelehrung.
(3) Die Anbieterin stellt die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung sowie, soweit vorgeschrieben, das Muster-Widerrufsformular gesondert zur Verfügung.
(4) Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht sowie ein gesetzliches Erlöschen des Widerrufsrechts werden nur berücksichtigt, wenn die jeweiligen Voraussetzungen im konkreten Vertragsverhältnis erfüllt sind.
(5) Das gesetzliche Widerrufsrecht ist von den freiwilligen Stornierungs- und Umbuchungsmöglichkeiten nach diesen AGB zu unterscheiden.
§ 5 Beginn der Leistung während der Widerrufsfrist
(1) Möchte ein Verbraucher ausdrücklich, dass eine gebuchte Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, werden die gesetzlich erforderlichen Erklärungen im Buchungsprozess gesondert eingeholt.
(2) Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht nicht allein durch den Beginn der Leistung. Ein Erlöschen bei vollständiger Vertragserfüllung setzt die gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen voraus, insbesondere die ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn und die Bestätigung der Kenntnis vom Erlöschen bei vollständiger Vertragserfüllung.
(3) Bei ergänzend bereitgestellten digitalen Inhalten werden die gesetzlichen Anforderungen an einen vorzeitigen Leistungsbeginn und ein mögliches Erlöschen des Widerrufsrechts beachtet, soweit sie auf das jeweilige Angebot anwendbar sind.
(4) Die Bereitstellung freiwilliger Übungsanregungen, PDFs oder Videos führt nicht allein aufgrund ihrer digitalen Form zum Ausschluss des Widerrufsrechts.
(5) Gesetzliche Ansprüche auf Wertersatz, Rückzahlung oder sonstige Rechtsfolgen bleiben unberührt.
§ 6 Termine, Pünktlichkeit und Einlass
(1) Vereinbarte Kurse, Sessions und Live-Online-Angebote beginnen pünktlich zur angegebenen Uhrzeit. Der Zugang zu Präsenz- und Online-Angeboten wird wenige Minuten vor Beginn geöffnet.
(2) Mit offiziellem Kurs- oder Sessionbeginn schließt der Einlass bzw. der virtuelle Raum, um einen ungestörten Ablauf zu gewährleisten. Erscheint ein Kunde zu spät, besteht kein Anspruch auf Einlass, auf Nachholung des Termins oder auf Erstattung der Gebühr. Der freigewordene Platz kann für diesen Termin anderweitig vergeben werden; der Vergütungsanspruch der Anbieterin bleibt vollumfänglich bestehen.
(3) Buchungen über das System sind bis maximal zwei (2) Stunden vor dem jeweiligen Kurs- oder Terminbeginn möglich, sofern freie Plätze verfügbar sind. Nach Ablauf dieser Frist ist keine Buchung mehr möglich.
§ 7 Stornierung und Fristen
(1) Eine kostenfreie Stornierung oder Umbuchung einzelner gebuchter Termine ist ausschließlich bis spätestens zwölf (12) Stunden vor dem vereinbarten Beginn über das Kundenkonto oder den vorgesehenen Buchungsweg möglich.
(2) Nach Ablauf dieser 12-Stunden-Frist ist eine Stornierung, Umbuchung oder Rückerstattung aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen. Der Termin gilt in diesem Fall als wahrgenommen bzw. verfällt ersatzlos, und die volle Kurs- oder Sessiongebühr ist geschuldet bzw. wird nicht erstattet. Eine Rückzahlung oder Gutschrift bei Nichtinanspruchnahme nach Fristablauf ist ausgeschlossen.
(3) Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern sowie gesetzliche Kündigungsrechte bei Dauerschuldverhältnissen (Mitgliedschaften) bleiben von diesen vertraglichen Stornierungsregeln unberührt.
§ 8 Einzel-Sessions und Dreier-Pakete
(1) Einzel-Sessions gelten für den jeweils gebuchten Termin. Eine Verlegung auf einen anderen Termin ist im Rahmen der vereinbarten Stornierungs- und Umbuchungsbedingungen möglich.
(2) Ein Dreier-Paket berechtigt zur Inanspruchnahme von drei Sessions im jeweils vereinbarten Umfang. Der konkrete Leistungsumfang, der Gesamtpreis, eine gegebenenfalls vereinbarte Zahlungsweise sowie die Gültigkeitsdauer werden vor dem Kauf im Angebot angegeben.
(3) Das Dreier-Paket ist grundsätzlich für die buchende Person bestimmt und nicht übertragbar, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
(4) Nicht innerhalb der vereinbarten Gültigkeitsdauer in Anspruch genommene Sessions können nach deren Ablauf grundsätzlich nicht mehr eingelöst werden, soweit keine gesetzlichen Ansprüche entgegenstehen. Die Gültigkeitsdauer muss bei der Buchung klar und verständlich angegeben sein.
(5) Die Regelungen zur Stornierung einzelner Termine nach § 7 gelten auch für die im Dreier-Paket enthaltenen Sessions, soweit im Angebot keine abweichende, wirksame Vereinbarung getroffen wurde.
(6) Kann die Anbieterin eine vereinbarte Session nicht erbringen, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Ist eine Nachholung nicht möglich oder für den Kunden nicht zumutbar, richten sich Rückzahlungs- und sonstige Ansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften.
§ 9 Mitgliedschaften und Abonnements
(1) Soweit Mitgliedschaften oder Abonnements angeboten werden, werden Leistungsumfang, Preis, Abrechnungszeitraum, anfängliche Vertragslaufzeit, Verlängerung und Kündigungsfrist vor Vertragsschluss transparent angegeben.
(2) Eine automatische Verlängerung erfolgt nur auf Grundlage einer wirksamen Vereinbarung und unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben für Verbraucherverträge.
(3) Soweit gesetzlich erforderlich, wird auf der Website eine leicht zugängliche und gesetzeskonforme Kündigungsschaltfläche bereitgestellt.
(4) Eine Kündigung kann außerdem in Textform, insbesondere per E-Mail, erklärt werden. Die Kündigung wirkt zum vereinbarten beziehungsweise gesetzlich maßgeblichen Beendigungszeitpunkt.
(5) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(6) Nicht genutzte Leistungen innerhalb eines Abrechnungszeitraums können grundsätzlich nicht auf den folgenden Zeitraum übertragen werden, soweit dies wirksam vereinbart wurde und keine gesetzlichen Ansprüche entgegenstehen.
(7) Kann die Anbieterin vereinbarte Leistungen nicht oder nicht vertragsgemäß erbringen, bleiben die gesetzlichen Ansprüche des Kunden unberührt.
(8) Änderungen von Preisen oder Leistungen während einer laufenden Mitgliedschaft erfolgen nur, soweit hierfür eine wirksame vertragliche Grundlage besteht und die gesetzlichen Voraussetzungen eingehalten werden.
§ 10 Gruppenangebote und individuelle Begleitungen
(1) Gruppenangebote und individuelle Begleitungen werden im Umfang erbracht, der sich aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung und Buchungsbestätigung ergibt.
(2) Bei mehrteiligen Angeboten werden Beginn, Dauer, Termine, Leistungsumfang, Preis und gegebenenfalls Zahlungsmodalitäten vor Vertragsschluss angegeben.
(3) Bei vereinbarter Ratenzahlung richten sich die Zahlungspflichten nach der jeweiligen Vereinbarung und den gesetzlichen Vorschriften. Die Ratenzahlung begründet für sich genommen kein zusätzliches Kündigungsrecht.
(4) Eine Änderung einzelner Inhalte oder Übungen bleibt möglich, soweit dadurch der vereinbarte Gesamtcharakter und wesentliche Leistungsumfang des Angebots nicht beeinträchtigt werden.
(5) Gesetzliche Rechte bei nicht erbrachten oder nicht vertragsgemäß erbrachten Leistungen bleiben unberührt.
§ 11 Freiwillige Übungsmaterialien und technische Voraussetzungen
(1) Ergänzend zu Kursen, Sessions oder Begleitungen können freiwillige Übungsanregungen, PDFs, Videos oder andere Materialien bereitgestellt werden.
(2) Die Nutzung dieser Materialien ist freiwillig. Sie dient der persönlichen Vertiefung und ersetzt weder die Teilnahme an einer gebuchten Live-Leistung noch eine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung.
(3) Soweit im jeweiligen Angebot nichts anderes vereinbart ist, begründet die Bereitstellung ergänzender Materialien keinen Anspruch auf eine bestimmte Anzahl, einen bestimmten Umfang oder eine fortlaufende Aktualisierung solcher Materialien.
(4) Bei Online-Angeboten ist der Kunde für eine geeignete Internetverbindung und kompatible Endgeräte verantwortlich, soweit diese Voraussetzungen außerhalb des Verantwortungsbereichs der Anbieterin liegen.
(5) Besondere technische Voraussetzungen werden vor der Buchung angegeben, soweit sie für die Nutzung wesentlich sind.
(6) Technische Probleme auf Kundenseite begründen nicht automatisch einen Erstattungsanspruch. Dies gilt nicht, soweit die Ursache im Verantwortungsbereich der Anbieterin liegt oder zwingende gesetzliche Ansprüche bestehen.
(7) Bei technischen Störungen aufseiten der Anbieterin wird im angemessenen Umfang Abhilfe geschaffen. Gesetzliche Rechte bei einer Nichtbereitstellung oder einer nicht vertragsgemäßen Leistung bleiben unberührt.
§ 12 Eigenverantwortung und Gesundheit
(1) Die angebotenen Leistungen dienen insbesondere der Bewegung, Entspannung, Gesundheitsförderung, Stressbewältigung und persönlichen Selbsterfahrung.
(2) Die Angebote stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung dar und ersetzen keine solche Behandlung. Es werden keine Heilungs- oder sonstigen gesundheitlichen Erfolge garantiert.
(3) Die Teilnahme erfolgt unter Beachtung der individuellen körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen. Kunden werden gebeten, Übungen bei Schmerzen, Unwohlsein, Überforderung oder anderen Warnzeichen zu unterbrechen oder zu beenden.
(4) Bei gesundheitlichen Beschwerden, bestehenden Erkrankungen oder Unsicherheiten hinsichtlich der Teilnahme wird empfohlen, vorab ärztlichen oder therapeutischen Rat einzuholen.
(5) Soweit für die sichere Durchführung eines konkreten Angebots wesentlich, werden besondere Anforderungen oder Einschränkungen in der Angebotsbeschreibung mitgeteilt.
(6) Die Anbieterin kann eine Teilnahme unterbrechen oder ablehnen, wenn dies aus konkreten Sicherheitsgründen oder zum Schutz der betroffenen Person oder anderer Teilnehmender erforderlich ist. Die Umstände des Einzelfalls werden berücksichtigt. Etwaige Vergütungs- und Erstattungsansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
(7) Die Eigenverantwortung der Kunden lässt gesetzliche Pflichten der Anbieterin unberührt.
§ 13 Absagen und Änderungen durch die Anbieterin
(1) Die Anbieterin kann einen Termin bei Vorliegen eines wichtigen Grundes verschieben oder absagen. Ein wichtiger Grund kann insbesondere eine plötzliche Erkrankung, höhere Gewalt oder eine erhebliche technische Störung sein.
(2) Die Kunden werden über eine Absage oder Verschiebung unverzüglich informiert, sobald diese feststeht.
(3) Bei einer Verschiebung wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten. Die Parteien können eine geeignete Alternative vereinbaren.
(4) Wird eine bezahlte Leistung endgültig nicht erbracht, werden bereits geleistete Zahlungen für den ausgefallenen Leistungsteil zurückerstattet, soweit kein anderer gesetzlich zulässiger Anspruch besteht.
(5) Eine Gutschrift tritt nicht automatisch an die Stelle eines gesetzlichen Rückzahlungsanspruchs.
(6) Weitergehende Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.
§ 14 Haftung
(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, soweit diese auf einer Pflichtverletzung der Anbieterin oder ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für sonstige Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin nach den gesetzlichen Vorschriften, begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden, soweit eine solche Begrenzung gesetzlich zulässig ist.
(3) Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(4) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
(5) Die Haftung für gesetzlich zwingend zu ersetzende Schäden sowie sonstige zwingende gesetzliche Ansprüche bleibt unberührt.
(6) Ein Mitverschulden des Kunden wird ausschließlich nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt.
§ 15 Urheberrecht und Nutzung von Materialien
(1) Die von der Anbieterin bereitgestellten Materialien, insbesondere Texte, PDFs, Handouts, Audios, Videos, Übungsanleitungen und sonstige Kursunterlagen, sind urheberrechtlich oder durch andere Schutzrechte geschützt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
(2) Kunden erhalten, soweit nichts anderes vereinbart ist, ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur persönlichen Nutzung der bereitgestellten Materialien im Rahmen des jeweiligen Angebots.
(3) Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung oder kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige Zustimmung der Rechteinhaberin unzulässig, soweit keine gesetzliche Erlaubnis besteht.
(4) Zugangsdaten zu geschützten Angeboten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht unberechtigt an Dritte weitergegeben werden.
(5) Zwingende gesetzliche Nutzungsrechte bleiben unberührt.
§ 16 Datenschutz
(1) Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet.
(2) Einzelheiten zu den Zwecken und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung, zu Empfängern, Speicherdauer und Betroffenenrechten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung.
(3) Gesundheitsdaten werden nur verarbeitet, wenn hierfür eine geeignete Rechtsgrundlage besteht und die datenschutzrechtlichen Anforderungen erfüllt sind.
Die Anbieterin informiert Verbraucher über eine bestehende gesetzliche Verpflichtung oder eine erklärte Bereitschaft zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle, soweit die gesetzlichen Informationspflichten dies verlangen.
§ 17 Verbraucherstreitbeilegung
§ 18 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.
(2) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Ein abweichender Gerichtsstand wird nur vereinbart, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
§ 19 Schlussbestimmungen
(1) Individuelle Vereinbarungen zwischen der Anbieterin und dem Kunden haben Vorrang vor diesen AGB. Gesetzliche Formerfordernisse bleiben unberührt.
(2) Änderungen bestehender Verträge richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den wirksamen vertraglichen Vereinbarungen.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, richtet sich die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nach den gesetzlichen Vorschriften. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Regelungen gemäß § 306 BGB.